Von Gutmenschen und guten Menschen.

(So, 17 Jan 2010)
Hans-Olaf Henkel, vormals Präsident des BDI, erklärt in seinem siebten Buch "Die Abwracker", "wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen".

Die Ursache für die Finanzkrise liegt für Henkel in einer verfehlten Sozialpolitik amerikanischer Poltiker, die erst Diskriminierung für alle untersagten, um anschließend jedem das Recht auf ein eigenes Haus gesetzlich zuzusichern. Banken seien gezungen gewesen, subprime-Kredite auszugeben. Damit liegt die Hauptschuld für die Misere bei Politikern.
Amerikanische Banken stellten dann Zertifikate aus Risiken der subprime- und Konsumerkredite zusammen, die sie vornehmlich deutschen (Landes-)Banken anboten. An dieser Stelle deutet er eine gepflegte Verschwörungstheorie an, in der eine amerikanische Wirtschaft versucht, die starke deutsche Wirtschaft zu Grunde zu richten.

Im Weltbild von Herrn Henkel existieren zwei Klassen von Menschen:

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Die Instrumente des Herrn Jørgensen

(Sa, 02 Jan 2010)
Ansgar Jørgensen erfüllt im Rahmen seiner Ausbildung ein halbjähriges Praktikum auf der dänischen Ostsee-Insel Lilleø. Auf der kleinen Insel hat es seit 200 Jahren keinen Mord gegeben. Kurz nach Jørgensens Ankunft verstirbt ein Schafbauer auf dem Feld - ein Herztod? Oder Giftmord durch Medikamente? Ein anonymer Hinweis bringt Jørgensen auf den Weg.

Geschichten, die wie diese beginnen, weisen mit langen Fäden in die Vergangenheit, die mittels verschrobener Typen oder Psychopathen ihren Weg in die Gegenwart finden und dort in Mord oder zumindest Todschlag eskalieren.

"Die Instrumente des Herrn Jørgensen" gehen sich genauso an.

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Übertragene Schmerzen

(Mo, 10 Aug 2009)
In dem Dokumentarfilm "Kriegstrauma", der vor Kurzem auf NDR lief, sagte Astrid von Friesen sinngemäß, dass ein Drittel der Erwachsenen im zweiten Weltkrieg traumatisiert worden sei. Und weiter: hätten all diese Menschen ihr Trauma ausgelebt, wären die BRD und die DDR nicht wieder aufgebaut worden.

Kriegstraumata verschwinden aber nicht durch Verschweigen. Sie leben in Familien weiter. Astrid von Friesen ist Psychotherapeutin, selbst Vertriebene und arbeitet mit mit und für viele Klienten, welche unter den Nachwirkungen ihres (Familien-)Traumas leiden.

"Der lange Abschied" zeigt über Interviews und nachfolgende psychologische Kommentare die Auswirkungen von Kriegstraumata auf die 2. Generation.

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Feierabend.

(Di, 23 Jun 2009)
Aktuelles Abendgeschäft: Wollpullover (ja, es wird bestimmt wieder kalt), Acrylmalerei - wahlweise Blüten oder Fehlfarben - sowie Bücher:

Obsession - zweifach besessen.

(Mi, 10 Jun 2009)
Bens Frau Sarah verstirbt plötzlich und unerwartet an einem Blutgerinnsel im Hirn. Das alleine ist schon ein Albtraum -mit dem plötzlichen Tod der Partnerin zurecht zu kommen. Aber Bens Albtraum wird größer, als er beim Aufräumen auf Hinweise stößt, dass Sarahs Kind Jacob, sein Stiefsohn, gar nicht Sarahs Sohn ist, sondern dass sie diesen kurz nach der Geburt entführt hat.

Ben zeigt sich zunächst mit einer Mischung aus Größe (er bringt den Stein ins Rollen, sucht die leiblichen Eltern Jacobs und gibt diesen zurück), aus Erleichterung (Jacob ist Autist, und Ben ist die Sorgen um ihn los) und doppelter Trauer (er hat nicht nur Sarah verloren, sondern auch Jacob). Diese Gefühlslage ändert sich im Laufe der Zeit. Irgendetwas stimmt mit der neuen Familie nicht. Ben macht sich Sorgen um Jacob und sucht obsessiv nach Beweisen für deren Unzulänglichkeiten - er kämpft lange mit sich und dann mit allen Mitteln um Jacob.

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